Kennen Sie den Zustand, wenn Ihnen alles über den Kopf wächst und Sie nicht mehr wissen, was Sie zuerst und zuletzt machen sollen? Wenn Sie das Gefühl haben, Sie wissen auch gar nicht mehr so genau, was Sie überhaupt alles erledigen müssen und befürchten ständig, etwas Wichtiges zu vergessen?
Es gibt eine sehr zuverlässige Methode, diesen Zustand abrupt zu beenden: schreiben Sie es raus! Nehmen Sie sich ein Blatt Papier und schreiben Sie alle Dinge, die Sie erledigen müssen, untereinander auf. Erstmal völlig unsortiert – Hauptsache raus damit! Das gibt Ihnen erstmal die Gewissheit, nichts von den anstehenden Dingen zu vergessen. Und wenn Sie alles aufgeschrieben haben, geniessen Sie das gute Gefühl den Überblick zu haben. Noch wichtiger: Ihr Kopf fühlt sich wieder leer an, der Druck ist raus!
Der lässt sich natürlich noch optimieren. Beginnen Sie, die einzelnen Tasks zu sichten, sortieren Sie sie nach Ihrem Gusto. Schauen Sie, was wichtig ist und was dringend ist und übertragen Sie die einzelnen Positionen auf die zugehörigen Listen. Wenn Sie fertig sind, schauen Sie, was als Erstes erledigt werden muss und fangen bestenfalls sofort an, das gibt Ihnen und Ihrem Unterbewusstsein, das Gefühl, die Kontrolle in Ihrem Leben zu haben. Sollte Ihre erste Aufgabe zu groß sein, zerlegen Sie sie in Einzelteile – aber auch dann gilt: Fangen Sie sofort an!
Wunderlist
Für die technikaffinen Menschen unter uns kann ich “Wunderlist” empfehlen. Wunderlist ist ein grandioses Tool zur Verwaltung verschiedenster Informationen und Aufgaben. Die Homepage ist auf Englisch, das Tool selbst auf deutsch. Schliesslich ist es “made in Germany”. Wunderlist bietet sowohl die Verwaltung Ihrer Listen in der Cloud, also als Online-Applikation mit Login, aber auch eine Desktop-Anwendung steht zum Download bereit. Sollten Sie die Cloud-Variante bevorzugen, bietet Wunderlist auch entsprechende Apps für den mobilen Zugriff. Für Digitalnomaden wie mich das ultimative Werkzeug. Wer es digital mag, aber auch gerne mit einem Stift Häkchen auf Papier macht (da gehöre ich auch zu :-) ), der kann sich die Listen auch ausdrucken.

Sicher kennen Sie die Weisheit “Geteiltes Leid ist halbes Leid”. Und in der Tat, manchmal, wenn man traurig oder niedergeschlagen ist, hilft es, mit jemandem darüber zu reden. Allein, dass uns jemand zuhört, tut uns gut. 
